John Cheever: Short Stories

Literatur der Vorstädte

Literatur und Schreiben-John Cheever
John Cheever 1912-1982

John Cheever: Man nennt ihn den Chronisten der Vorstädte, manche vergleichen ihn mit Tschechow oder Faulkner. Fest steht für mich: er ist einer der ganz Großen der amerikanischen Literatur. In den letzten Jahren hat er in Deutschland durch die vielgelobten, im DuMont Verlag erschienenen Neuübersetzungen von Thomas Gunkel eine Art Revival erlebt. Der 1912 in Massachusetts geborene Autor hat die meisten seiner Short Stories im Magazin The New Yorker veröffentlicht, später auch noch in anderen Zeitschriften, beispielsweise im Playboy. Mit seinen beiden skurrilen und temporeichen Familienchroniken Die Wapshots (1957) und Der Wapshot Skandal (1964) wurde er einem internationen Publikum bekannt und 1958 mit dem National Book Award ausgezeichnet. Zuletzt gab es 1977  für seinen Gefängnis-Roman Falconer viel positive Kritik. Ein Jahr darauf gewann er dann alles, er erhielt  für seine Sammlung The Stories of John Cheever den Pulitzer Prize, den American Book Award und den National Book Critics Circle Award. 1982 starb John Cheever.

Ich habe zum Wiederlesen meine zwei Rowohlt Taschenbücher in der alten Übersetzung herangezogen. (Auch eine Art von Nachhaltigkeit). Sie beinhalten Stories von 1947 bis 1978, darunter die bekanntesten und besten Geschichten aus den preisgekrönten Stories of John Cheever. 

Literatur und Schreiben - John Cheever
2 Bände Erzählungen

Beginnend in den 1950er Jahren gab es eine Entwicklung in den USA, dass Schwarze aus dem Süden massenhaft in die nördlicheren Großstädte abwanderten, worauf später wiederum Reiche und Mittelklasse-Familien diese verließen, um der Zunahme der Kriminalität, Verschmutzung und eingeschränkten Lebensqualität durch Vermassung zu entgehen. (The White Flight). In ihren fein säuberlich aufgereihten Häusern gaben diese weißen Familien äußerlich ein vorbildliches Bild ab an Anpassung und Konformität.  Von Individualität und eigener Lebensgestaltung oder persönlichem Unterscheidungwillen war wenig zu sehen und zu spüren. 

Literatur und Schreiben-Suburb
Suburb in den 1960ern

Das ist der Erlebnisraum, in dem die meisten von Cheevers Geschichten ihren Lauf nehmen. Die Schauplätze heißen Shady Hill, Bullet Park oder Westchester und die Menschen scheinen für das amerikanische Glück ausersehen. Hinter Spanischem Flieder und Zierahorn,  irgendwo zwischen Manhattan und Long Island, in einem jungen, blühenden  Land , sieht alles nach perfekter Harmonie und Idylle aus. 

Literatur und Schreiben - Vorstadt
Vorstadt intern

John Cheever, der selbst mit seiner Familie in einem dieser Vororte gelebt hat, weiß Bescheid. Wie beiläufig und mit viel feiner Ironie begibt er sich in den Schatten der aufgeräumten Häuser mit ihren Swimming Pools –  und schon bröckeln die romantischen Fassaden , ja manchmal stürzen sie unvermittelt ein. Mit spärlichen hingeworfenen Sätzen charakterisiert der Autor seine Personen. Mrs. Pastern, sie war eine blasse Frau. Ob sie nun auf ihrer Terrasse oder in ihrem Wohnzimmer saß, sie meißelte an ihrem Selbstbewusstsein wie an einem Stein.  

Sie sammelt für die Leberkranken, alle Frauen haben ehrenamtliche Tätigkeiten. Die Mühe, von Haus zu Haus zu gehen, nahm Mrs. Pastern mit der gedankenlosen Ergebenheit eines ehrlichen und der Tradition verhafteten Arbeitstieres auf sich. Es war ihr Schicksal; es war ihr Leben. Nein, unabhängige selbstbewusste Frauen, gar gleichberechtigte,  finden sich in den Geschichten nicht. Strebsame und Angesehene schon. (Manch älterer Leser wird sich an seine Mutter erinnern in den Fünfziger, Sechziger Jahren.) Und die Männer sind voller Angst vor Statusverlust, neurotisch und zwanghaft um ihr Ansehen bemüht.    

Als Mrs. Pastern schließlich alle Familien ihrer Nachbarschaft bis auf zwei abgeklappert und hie und da ein Glas Sherry getrunken hat, bilanziert sie: Die Beiträge waren höher als im Jahr davor, und wenn ihr das Geld auch nicht gehörte, so erregte es sie doch, ihre Mappe mit hohen Schecks vollzustopfen. Während sie das Essen macht, soll ihr Mann die restlichen zwei Familien besuchen. Die Nachbarin Mrs. Flannagan ist allein, ihr Mann verreist, sie trinken Whisky, sie suchen ihr Scheckbuch im Schlafzimmer, was folgt,  wird so beschrieben: So etwas habe ich noch nie getan, sagte sie später , als er sich zum Aufbruch fertigmachte. Wieder zuhause lügt Charlie Pastern: „Ich habe mit den Flannagans noch ein bißchen was getrunken. Ihr  Mann ist überraschend nach Hause gekommen.“ Es wird ihm klar, wie fremd sie sich geworden sind, er schiebt es auf die Frau und hat keine Schuldgefühle,  sich weiter mit Mrs. Flannagan zu treffen. Eines Tages lässt sie ihn vergeblich warten.  In einem Restaurant zwischen eins und zwei versetzt worden zu sein hat nichts Besonderes – es ist ein geistiges Niemandsland, dessen verdorrte Bäume, Schützengräben und Rattenlöcher uns allen, die wir immer wieder von der Leichtgläubigkeit unseres eigenen Herzens entwaffnet werden, vertraut sind. Am Telefon erklärt sie Charlie, dass sie es mit dem Gewissen nicht mehr vereinbaren könne, sich weiter mit ihm zu treffen. Nach der Vorlage: „Ich bin eine gute Mutter“ oder „Ich bin eine geduldige Ehefrau“. Der Schluss der Geschichte – der Ehebruch fliegt auf –  ist wie der Schluss vieler anderer Stories von Cheever melancholisch und vielschichtig, keiner kommt ohne Gesichtsverlust davon, oft sind es die Dienstleistenden, das Fußvolk gewissermaßen, Kellner, Putzfrauen,Barkeeper, einfache Mitreisende, die den Schleier lüften, sie sind die eigentlichen Wissenden, die Aufgeklärten.

Nicht immer liegen die Motive der handelnden Personen so klar auf der Hand. In seiner wohl bekanntesten Erzählung, die 1968 auch verfilmt wurde, Der Schwimmer,  führt Cheever uns, von einem realistischen Geschehen ausgehend,  in eine atemlose, surreale Szenerie. Es war einer jener Tage im Hochsommer, an denen alle Leute herumsitzen und sagen: „Ich hab gestern abend zuviel getrunken.“ Man saß am Rande des Westerhazyschen Schwimmbassins. Neddy Merrill saß neben dem grünen Wasser und ließ eine Hand hineinhängen…  Die Sonne, sein tiefes Glücksgefühl, alles schien in seinen Brustkasten einzuströmen…Sein eigenes Haus lag in Bullet Park, acht Meilen weiter südlich, und seine vier hübschen Töchter hatten dort wahrscheinlich schon zu Mittag gegessen und spielten Tennis. Da fiel ihm ein, dass er einen Bogen nach Südwesten schlagen und so sein Haus auf dem Wasserwege erreichen könne. 

Er schwimmt von Schwimmbassin zu Schwimmbassin durch den ganzen Bezirk nach Hause. Er fühlt sich als Held. Die neue Route, die er sich für den Heimweg ausgedacht hatte, gab ihm die Gewissheit, ein Pilger, ein Forscher, ja, ein Mann mit einem Schicksal zu sein, und er wusste, dass er überall am Wege Freunde finden würde. Neddy befindet sich in einer anderen Welt, die Menschen sprechen ihn auf bedrohliche Ereignisse aus seinem Leben an, von denen er nichts weiß. Er überquert Zäune und Autobahnen, es ist wahnwitzig.  Hatte er das Gedächtnis verloren, sollte ihm etwa entfallen sein – dank seiner Gewohnheit, schmerzliche Tatsachen einfach zu verdrängen – , dass er sein Haus verkauft hatte, dass seine Kinder Not litten und sein Freund krank gewesen war? Die Beschreibung des Endes dieser selbstauferlegten Odyssee Neddy Merrills durch sein Leben ist ein schriftstellerisches Meisterstück. Cheever kommt ohne theoretische oder moralische Fingerzeige aus, alles entwickelt sich aus Dialog und Handlung und den erzeugten Stimmungslagen.

Manchmal scheint es, als seien die beschriebenen Bewohner vom Schicksal regelrecht in die Falle gelockt worden. In der Story Der Ozean hat die Frau des Ich-Erzählers Feuerzeugbenzin in die Salatsauce gemischt. Außerdem ist ihm gerade gekündigt worden. Er hat das Gefühl sich in Gefahr zu befinden. Sie werden sich mit Recht fragen, was ich an einem Wochentag vormittags in Bullet Park tue. Die einzigen anderen Männer in der Umgebung sind drei Geistliche, zwei Invaliden und ein alter Kauz in der Turner Street , der nicht ganz richtig im Oberstübchen ist…Was bin ich? Was tue ich?

Man muss die Eleganz und Pointiertheit einfach genießen, mit der Cheever die Bühne bereitet, ja heraufbeschwört. Flannellhosen und Gabardinemäntel sind nicht mehr en vogue, die Welt sieht heute anders aus, aber noch immer sind es dieselben  Abweichungen,  welche Menschenleben aus den Fugen geraten lassen, dasselbe Verlangen nach Geld, Ansehen  und Macht, welches die  Ängste nährt. Die Ironie ist Stilmittel, um eine gewisse Distanz zu schaffen, stellt den Erzähler aber nicht moralisch höher, es ist kein Zynismus. Es wimmelt von Berufs- und Ehekrisen, es wird eine Menge Alkohol getrunken  in den Erzählungen, Verdrängung und Wirklichkeitsflucht bei den Handelnden evozieren ein Bild von Ohnmacht, das beim Leser Mitgefühl auslöst, eine Haltung, die  der Erzähler nicht immer einzunehmen scheint. Details sind genau plaziert und haben suggestive Wirkung: Das Schlimmste war die Kälte, die ihm in den Knochen saß, und das Gefühl, nie wieder warm zu werden. Um ihn herum fielen die Blätter, und der Wind trug den Geruch brennenden Holzes zu ihm herüber. Wer in aller Welt verbrannte um diese Jahreszeit Holz? 

Für die Menschen scheint es das Dasein nur als unabänderliches amerikanisches Ritual zu geben, ähnlich wie in Sherwood Andersons Winesburg oder Faulkners Südstaatenwelt wirkt das Leben der Menschen bei Cheever oft überfrachtet, das pflichtgemäße Gutmenschentum, die Ämter in der Kirchengemeinde, sie sind überfordert, was natürlich keiner zugeben würde, und sie sind häufig nur Reagierende, und nie geht es schnell genug, reich zu werden. Wenn am Sonntag schönes Wetter war, gingen sie unter den begüterten Menschenmassen auf der oberen Fifth Avenue spazieren. Dann hatte Ralph das Gefühl, es sei nur noch eine Frage von einem Monat, höchstens von einem Jahr, bis er den Schlüssel zum längst verdienten Wohlstand in der Hand hielt. Sie gingen spazieren, bis es Abend wurde, gingen dann nach Hause, machten zum Essen eine Dose Bohnen auf und aßen als gesunden Ausgleich einen Apfel zu Nachtisch.(Der Topf voll Gold).

Danke, John Cheever, das war ein starkes Wiederlese-Erlebnis. Hier kann ich uneingeschränkt sagen: Unbedingt lesen!!

Der Schwimmer, DuMont Buchverlag Köln 2009, 352 Seiten, ISBN 978-3-8321-8031-7, Übersetzung Thomas Gunkel 

Claudio vom Literaturblog Sätze und Schätze hat kürzlich eine lesenswerte Rezension geschrieben zu Cheevers Roman Ach, dieses Paradies

1994 sind seine Tagebücher auf deutsch erschienen. Ich habe sie noch nicht gelesen, aber offenbar enthüllt er darin eine vielschichtige und hypersensible Persönlichkeit samt Depressionen, Alkohoholsucht, Bisexualität und Selbsthass. siehe dazu auch: Schreiben mit Promille

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12 Kommentare zu „John Cheever: Short Stories

  1. Die Bezeichnung „Chronist der Vorstädte“ passt so treffend auf diesen Autoren. Cheever zeigt die Tragik, die hinter den properen Kulissen lauert. Seine Erzählungen im „Schwimmer“ sind herausragend, ebenso aber auch seine Romane – und sie sind ein Abbild einer Gesellschaft, die orientierungslos wirkt, irgendwie leer und voller unausgelebter Sehnsüchte. Danke für diese hervorragende Besprechung und ebenso für den Hinweis auf unsere Buchvorstellung!

    Gefällt 3 Personen

  2. “ Flannellhosen und Gabardinemäntel sind nicht mehr en vogue, die Welt sieht heute anders aus, aber noch immer sind es dieselben Abweichungen, welche Menschenleben aus den Fugen geraten lassen, dasselbe Verlangen nach Geld, Ansehen und Macht, welches die Ängste nährt.“
    Und ich denke, diese Abweichungen fallen in der monotonen Vorstadtidylle mit ihren profillosen Vorzeige-Amerikanern besonders auf und können so messerscharf beobachtet und vorgeführt werden.
    Zum Thema Aktualität der Cheever Stories erinnerte ich mich an eine seiner Kurzgeschichten, deren Titel mir entfallen ist, in der eine gelangweilte Ehefrau ein neues Radio kauft und mit dem in die Häuser der Nachbarschaft hineinhören kann. So verbringt sie dann ihre Abende. Die Tragik lag darin, dass sie zwar alles mithörte, aber angesichts der miterlebten Dramen trotzdem keinen Anlass zum Handeln sah. Vielleicht kann man das auch unter den Begriff „Abweichungen“ einordnen. Ich glaube aber, dass Cheever auch sehr sensible Antennen für Fluch und Segen der nahenden Technologisierung der Gesellschaft hatte, die ja heutzutage von uns mit Haut und Haar Besitz ergriffen hat.
    Wie dem auch sei, nach der Lektüre der schönen Besprechung bin ich nun wieder motiviert, mein abgebrochenes Updike-Leseprojekt wieder aufzunehmen, will ich doch alle Rabbits noch in diesem Jahr gelesen haben.

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    1. Liebe almathun, danke für den ausführlichen Kommentar. The Enormous Radio (Das grauenvolle Radio) heißt die Erzählung und Irene Westcott hört alles mit, sie wird ganz süchtig danach und dringt schon beim Frühstück in die Privatsphäre der Nachbarn ein. belauscht alles, Streitigkeiten, Banalitäten, Geldsorgen. „Das Leben ist zu furchtbar, zu schmutzig und gemein. Aber wir sind nie so gewesen, nicht wahr, Liebling?Ich meine, wir sind immer gut und anständig zueinander gewesen und haben uns immer geliebt..“, sagt sie zu ihrem Mann. Als dieser entnervt wieder ein neues Radiogerät anschafft, obwohl sie es sich gar nicht leisten können, bekommt Irene selbst Angst, abgehört zu werden. Es gibt eine Menge Stellen, an denen der Konsumzwang bloßgelegt wird, sich Ehepaare aus Statusgründen und Dünkel verschulden, wenn etwa der auf Nerz gefärbte Iltismantel nicht mehr reicht und ja, auch der ganze Technikschnickschnack,  der so herrlich ablenkt, Handel mit Uranaktien, das zwanghafte Charitygehabe…Nach dem Lesen kam ich mir selbst  fast so wie ein Voyeur vor, Cheever ist schon auch unerbittlich.

      Bei Interesse: Text von The Enormous Radio (Original), 100KB,pdf

      Viele Grüße

      HS

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      1. Als ich in den Neunzigern „Die Simpsons“ in Kanada guckte, hatte ich hin und wieder Aha-Momente bei den Plot-Zitaten (Es tauchte der Rabe von Poe auf, beispielsweise, – der übrigens, wie ich gestern bei meiner Revolten-Recherche für das Henri Quatre Ciolloquium lernte, auf den Raben von Barnaby Rudge bei Dickens zurückgeht). Jetzt hab ich einen Aha-Moment, dass die Episode mit der lauschenden Marge wohl auf diese Kurzgeschichte verweist.

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  3. Selbst in der Übersetzung kommt die Prosa stark ‚rüber. Cheever werde ich bestimmt bald lesen. Schöne Besprechung. „(Manch älterer Leser wird sich an seine Mutter erinnern in den Fünfziger, Sechziger Jahren.)“ – obwohl es um die Vereinigten Staaten geht meine ich doch auch eine gewisse Parallele im Zeitgeist zu spüren; ein weiterer Grund, warum mich Kleinstädter die Lektüre reizt. Danke!

    Gefällt 2 Personen

    1. Parallelen, genau. Zwar findet so allmählich ein Nachdenken statt über diesen Konsum- und Technikrausch, den ungeheuren Ressourcenverbrauch, Klimawandel- Umdenken kann man es gar nicht nennen, Schon Alexis de Tocqueville traf mal einen amerikanischen Seemann und fragte ihn, warum die Schiffe in dessen Land so gebaut werden, dass sie nicht lange halten. Er antwortete, dass die Navigationstechnik tagtäglich so schnelle Fortschritte mache, dass das schönste Schiff bald fast nutzlos würde, wenn es länger als ein paar Jahre hielte…
      Viele Grüße und danke fürs freundliche Vorbeischaun

      HS

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  4. Ja, von diesem Vortäuschen falscher Tatsachen in den amerikanischen Städten der 50/60 Jahren habe ich schon einiges gelesen und gesehen, aber noch nie etwas von John Cheever gelesen. Was für eine Schande! Ganz vielen Dank für diese sehr interessante Präsentation, sowie für die hilfreichen Kommentare anderer Leser. L.G.

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  5. Danke, Martina fürs Kommentieren. Du bist belesen genug, um nicht von Schande reden zu müssen. Wer lange genug wartet,kann dafür in den Genuss der neuen Übersetzungen kommen.
    Freundliche Grüße.
    Dein Blog gehört zu meiner Stammlektüre.
    HerbertSteib

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  6. Ein sehr schöner Artikel! Es freut mich immer, wenn auch mal über Erzählungen geschrieben wird, da ich selber ein „Fan“ der kurzen Form bin. Cheever war einer der ersten Amerikaner, die ich gelesen habe. Mit „Falconer“ hat er mich schwer beeindruckt und so habe ich mir die verschiedenen (alten) Ausgaben zusammengesucht und teilweise gelesen.
    Der Beitrag erinnert mich daran, die Lektüre fortzusetzen. Der Anfang ist gemacht: Die beiden rororo-Ausgaben musste ich gerade in die Hand nehmen… 😉

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  7. Danke für Besuch und Kommentar. Zum Gück haben die Neuübersetzungen Cheever wieder ins Licht geholt: dort wo er hingehört. Die Erzählungen lese ich auch gerne wieder mal, Romane eher seltener. Die amerikanische Selbstgerechtigkeit wird ganz schön entlarvt. Ohne Moralkeule.

    Beste Grüße und eine gute Zeit.

    herbertsteib

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